... wenn es keine Politiker gäbe. Einen netten Kommentar dazu gibt's beim Abendblatt.
Scheinbar könnte ich mit meinem Pessimismus wieder richtig liegen, leider. :-( Auch in Berlin will man erst einmal abwarten, was am Donnerstag passiert, statt das Gesetz zum Nichtraucherschutz direkt zu verabschieden. Das schreibt die TAZ. Ich interpretiere das so: Gibt es am Donnerstag irgendeine Art von Kompromiss, wird man in Berlin sicher nicht über diesen hinaus ein weitergehendes Gesetz verabschieden.
Dass es ohne Politiker einfacher wäre, sieht man auch am Beispiel von DaimlerChrysler. Die haben gestern ein striktes Rauchverbot ohne Wenn und Aber eingeführt. Ich muss an der Uni weiter drauf hoffen, dass der Senat das Rauchen zumindest in öffentlichen Einrichtungen verbietet. Dafür scheinen die Chancen ja in allen Ländern noch ganz gut zu stehen.
Gefunden via Spiegel-Online, TAZ und Abendblatt
Dienstag, 20. März 2007
Montag, 19. März 2007
Berliner Senat entscheidet über Rauchverbot
Schon morgen will der Berliner Senat ein Entwurf für ein Nichtraucherschutz-Gesetz verabschieden. Damit soll das Rauchen in allen öffentlichen Einrichtungen - dazu zählen auch die Universitäten :-) - in Berlin und in Gaststätten verboten werden. Eine Ausnahme bleiben jedoch abgeschlossene Hinterzimmer. Beschlossen werden soll das Gesetz jedoch erst am Donnerstag. Bis dahin kann sich also noch eine Menge ändern. Beim letzten Mal, als Berlin so einen Vorstoß gemacht hat, kam ein paar Stunden später auch schon der Rückzieher. :-/
Gefunden via PR-inside.com
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Sonntag, 18. März 2007
Auswertung beim Culinary Day (Update)
Am nächsten Freitag, dem 23.03.2007, gibt's wieder einen Culinary Day hier in Berlin. Diesmal steht das Barcomi’s auf dem Plan. Los geht's 19:30 Uhr 19:00 Uhr.
Der Termin trifft sich ganz gut, da einen Tag vorher das Treffen der Ministerpräsidenten zum Thema Nichtraucherschutz stattfindet. Bis dahin sollten die Ergebnisse auch schon veröffentlicht sein, sodass wir sie in angenehmer, rauchfreier Atmosphäre darüber diskutieren können. :-)
Leider bestätigen sich wahrscheinlich meine eher pessimistischen Erwartungen zum Ergebnis des Treffens. Wie auf Spiegel-Online gestern zu lesen war, sind mittlerweile nur noch eine Handvoll Länder für ein umfassendes Rauchverbot. Alle anderen Bundesländer plädieren drängen eher auf Ausnahmeregelungen. Offensichtlich hatte die Hauptgeschäftsführerin der Dehoga, Frau Hartges, recht, als sie nach dem Treffen der Gesundheitsminister im Februar meinte, dass noch nichts entschieden wäre und der Dehoga weiter gegen ein umfassendes Rauchverbot kämpfen würde - ein Hoch auf den Lobbyismus in Deutschland.
Update vom 19.03.: Der Culinary-Day beginnt schon 19:00 Uhr. Danke für den Hinweis an Brigita.
Der Termin trifft sich ganz gut, da einen Tag vorher das Treffen der Ministerpräsidenten zum Thema Nichtraucherschutz stattfindet. Bis dahin sollten die Ergebnisse auch schon veröffentlicht sein, sodass wir sie in angenehmer, rauchfreier Atmosphäre darüber diskutieren können. :-)
Leider bestätigen sich wahrscheinlich meine eher pessimistischen Erwartungen zum Ergebnis des Treffens. Wie auf Spiegel-Online gestern zu lesen war, sind mittlerweile nur noch eine Handvoll Länder für ein umfassendes Rauchverbot. Alle anderen Bundesländer plädieren drängen eher auf Ausnahmeregelungen. Offensichtlich hatte die Hauptgeschäftsführerin der Dehoga, Frau Hartges, recht, als sie nach dem Treffen der Gesundheitsminister im Februar meinte, dass noch nichts entschieden wäre und der Dehoga weiter gegen ein umfassendes Rauchverbot kämpfen würde - ein Hoch auf den Lobbyismus in Deutschland.
Update vom 19.03.: Der Culinary-Day beginnt schon 19:00 Uhr. Danke für den Hinweis an Brigita.
Mittwoch, 14. März 2007
Verbrauchermacht
Nie war es so einfach wie heute, sich als Verbraucher öffentlich aufregen zu können, sodass auch viele Leute das mitbekommen. Ob man seinen Frust nun so wie hier in einem Blog herauslässt oder Unternehmen bei Bewertungs- und Vergleichsportalen gegenüberstellt. Ich nutze zur Bewertung von Restaurant und Bars übrigens die Seite Qype. Eine Bar oder ein Restaurant, wo geraucht werden darf, bekommt bei mir nicht mehr als ein Sternchen.
Gestern habe ich mit einer Freundin mal wieder zum Essen verabredet. War ja auch ein Traumwetter. Man konnte schön draußen sitzen, die Sonne genießen und das Nikotin der lieben Mitmenschen inhalieren. Ja, so stelle ich mir das Leben vor, wenn Wirte selbst entscheiden dürfen, ob geraucht werden darf oder nicht. Da fällt mir auch auf, dass in den Debatten um ein Rauchverbot in der Gastronomie nur davon gesprochen wird, das Rauchen in Räumen zu verbieten. Das heißt ja dann wohl, dass draußen weiterhin geraucht werden darf.
Ich hoffe, dass dann zumindest in den großen Einkaufszentren nicht mehr geraucht werden darf. Im Eastgate hier in Berlin gibt es mehrere große Eiscafés, wie man sie aus anderen auch Zentren kennt. Die haben richtig viele Sitzplätze, sogar im Gang des Einkaufscenters, aber es gibt nicht einen Nichtraucherplatz. Man rennt also, selbst wenn man kein Eis essen will, immer durch einen Nikotinnebel. Ich bemühe mich schon immer, jedes Mal nachzufragen, ob es denn rauchfreie Plätze gibt, wenn ich da vorbeikomme. Es soll so aussehen, als ob es viele Nichtraucher gibt, die einfach wieder gehen, wenn es keine qualmfreien Plätze gibt. ;-) Es ist unglaublich, wie viele Familien mit ihren Kindern dort sitzen. Gerade ein Eiscafé sollte doch diese wichtige Zielgruppe schützen. Vielleicht werde ich mich beim nächsten Mal einfach mal nach dem Geschäftsführer erkundigen. Ich glaube nicht, dass die Bedienung solche Beschwerden weiterleitet. Die sehen immer relativ gestresst aus.
Gestern habe ich mit einer Freundin mal wieder zum Essen verabredet. War ja auch ein Traumwetter. Man konnte schön draußen sitzen, die Sonne genießen und das Nikotin der lieben Mitmenschen inhalieren. Ja, so stelle ich mir das Leben vor, wenn Wirte selbst entscheiden dürfen, ob geraucht werden darf oder nicht. Da fällt mir auch auf, dass in den Debatten um ein Rauchverbot in der Gastronomie nur davon gesprochen wird, das Rauchen in Räumen zu verbieten. Das heißt ja dann wohl, dass draußen weiterhin geraucht werden darf.
Ich hoffe, dass dann zumindest in den großen Einkaufszentren nicht mehr geraucht werden darf. Im Eastgate hier in Berlin gibt es mehrere große Eiscafés, wie man sie aus anderen auch Zentren kennt. Die haben richtig viele Sitzplätze, sogar im Gang des Einkaufscenters, aber es gibt nicht einen Nichtraucherplatz. Man rennt also, selbst wenn man kein Eis essen will, immer durch einen Nikotinnebel. Ich bemühe mich schon immer, jedes Mal nachzufragen, ob es denn rauchfreie Plätze gibt, wenn ich da vorbeikomme. Es soll so aussehen, als ob es viele Nichtraucher gibt, die einfach wieder gehen, wenn es keine qualmfreien Plätze gibt. ;-) Es ist unglaublich, wie viele Familien mit ihren Kindern dort sitzen. Gerade ein Eiscafé sollte doch diese wichtige Zielgruppe schützen. Vielleicht werde ich mich beim nächsten Mal einfach mal nach dem Geschäftsführer erkundigen. Ich glaube nicht, dass die Bedienung solche Beschwerden weiterleitet. Die sehen immer relativ gestresst aus.
Donnerstag, 8. März 2007
Einheitliches Rauchverbot in Gefahr
Ich habe im Mittagsmagazin der ARD gesehen, dass jetzt bereits acht Bundesländer die Wirte entscheiden lassen wollen, ob im Restaurant geraucht werden darf oder nicht. Dazu zählen Sachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Saarland, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Über solch spontane Meinungswechsel kann man sich nur wundern und hoffen, dass die Ministerpräsidenten bis zum 22. März wieder zur Vernunft kommen.
Update vom 09.03.2007:
Hier noch eine Quelle von heute: Die Zeit
Update vom 09.03.2007:
Hier noch eine Quelle von heute: Die Zeit
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Gastronomie,
Lobby,
Niedersachsen,
Politik
Dienstag, 6. März 2007
Balzac goes Qualmfrei (3. Update)
Ich wurde vor kurzem in einen Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass Balzac mit der Umsetzung des Rauchverbots begonnen hat. Das Beweisfoto gibt es hier. Ich werde auch mal bei anderen Filialen darauf achten. Nebenbei habe ich eine weitere interessante Seite für Nichtraucher (speziell für Berlin) gefunden.
Dienstag, 27. Februar 2007
Interessanter Selbstversuch
Habe gerade ein neues Blog entdeckt: "Nicht rauchen in Berlin". Die Bloggerin versucht in einem Selbstversuch, jeglichen Kontakt mit dem schädlichen Qualm zu vermeiden. Wird sicher interessant. Wenn ich daran denke, durch wie viele Rauchwolken ich heute schon gelaufen bin, sei es auf offener Straße oder auf Bahnhöfen. Wollte eigentlich mal ein Foto (natürlich anonymisiert) von einem ignoranten Raucher unter eine Rauchverbotsschild schießen, aber ich war nicht schnell genug. Vielleicht beim nächsten Mal.
Freitag, 23. Februar 2007
1. Hürde überwunden
Mal wieder eine gute Nachricht: Die Bundesländer haben sich auf ein einheitliches Rauchverbot für Schulen, Bildungs-, Freizeit- und Kultureinrichtungen verständigt. Auch in der Gastronomie soll man künftig nur noch in extra Räumen rauchen dürfen. Auch wenn es in den letzten Tagen aus einigen Bundesländern Widerspruch gab, wurde die Empfehlung nun doch einstimmig verabschiedet. Endgültig wird allerdings erst in einem knappen Monat entschieden, wenn sich die Ministerpräsidenten der Länder treffen.
Gespannt sein darf man allerdings, wie das Verbot im Alltag durchgesetzt wird. Zuwiderhandlungen sollen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, dafür müssen allerdings auch entsprechende Kontrollen durchgeführt werden.
Klar, dass die Fr. Hartges, ihres Zeichens Dehoga-Hauptgeschäftsführerin, gleich wieder rumjammert: Von wegen der Nichtraucherschutz wird auf dem Rücken der Gastronomen ausgetragen, und der Gast hat nun keine Wahlfreiheit mehr. Hatte ich jemals eine Wahlfreiheit? Doch, stimmt, ich hatte die Wahl, zu Hause zu bleiben oder mich diesen gefährlichen Gasen auszusetzen. Zumindest hat der Dehoga noch nicht aufgegeben und will den nächsten Monat nutzen, um "Argumente zu finden".
Gefunden via Spiegel-Online
Gespannt sein darf man allerdings, wie das Verbot im Alltag durchgesetzt wird. Zuwiderhandlungen sollen als Ordnungswidrigkeit geahndet werden, dafür müssen allerdings auch entsprechende Kontrollen durchgeführt werden.
Klar, dass die Fr. Hartges, ihres Zeichens Dehoga-Hauptgeschäftsführerin, gleich wieder rumjammert: Von wegen der Nichtraucherschutz wird auf dem Rücken der Gastronomen ausgetragen, und der Gast hat nun keine Wahlfreiheit mehr. Hatte ich jemals eine Wahlfreiheit? Doch, stimmt, ich hatte die Wahl, zu Hause zu bleiben oder mich diesen gefährlichen Gasen auszusetzen. Zumindest hat der Dehoga noch nicht aufgegeben und will den nächsten Monat nutzen, um "Argumente zu finden".
Gefunden via Spiegel-Online
Mittwoch, 21. Februar 2007
Vorbildwirkung
Rauchen im Fernsehen scheint wieder salonfähig zu werden. Nachdem schon Beckmann bei Helmut Schmidt eingeknickt ist, darf nun auch Hugo-Egon Balder beim Pokernacht auf Pro7 rauchen. Scheint eine ähnliche Unterwanderung zu werden, wie es auch im EU-Parlament erfolgreich war. Demnächst werden wir wohl zu hören bekommen, dass ein Rauchverbot gar nicht durchgesetzt werden kann. Gerade Personen, die so in der Öffentlichkeit stehen wie Balder, sollten sich ihrer Vorbildwirkung bewusst sein. Naja, aber wenn das nicht mal ein ehemaliger Bundeskanzler kann, ...
Vor ein paar Monaten hatte ich mal eine Ankündigung für einen neuen Polit-Talk gelesen. Dort sollten die Gäste explizit rauchen dürfen, wg. der "Atmosphäre". Leider habe ich trotz intensiver Recherche nichts mehr dazu gefunden. Ich glaube, der Talk sollte auf n-tv oder n24 stattfinden. Vielleicht gibt es die Sendung ja auch gar nicht mehr.
Vor ein paar Monaten hatte ich mal eine Ankündigung für einen neuen Polit-Talk gelesen. Dort sollten die Gäste explizit rauchen dürfen, wg. der "Atmosphäre". Leider habe ich trotz intensiver Recherche nichts mehr dazu gefunden. Ich glaube, der Talk sollte auf n-tv oder n24 stattfinden. Vielleicht gibt es die Sendung ja auch gar nicht mehr.
Aktiv werden!
Der 22. März könnte ein wichtiger Tag für den Nichtraucherschutz in Deutschland werden. An diesem Tag werden die Ministerpräsidenten der Bundesländer zusammensitzen, um über die Zukunft des Nichtraucherschutzes in Deutschland zu diskutieren.
Wer sich bisher noch nicht so richtig durchringen konnte, aktiv zu werden, dem bietet sich jetzt eine günstige Gelegenheit. Auf den Seiten des Vereins Pro Rauchfrei e.V. wird eine einfache Möglichkeit geboten, den Ministerpräsidenten eine E-Mail zu schicken. Vielleicht sollte man Politikern wie Herrn Wulff, Herrn Böhmer und Herrn Platzeck noch einmal zeigen, dass die große Mehrheit der Deutschen für ein Rauchverbot ist.
Wer sich bisher noch nicht so richtig durchringen konnte, aktiv zu werden, dem bietet sich jetzt eine günstige Gelegenheit. Auf den Seiten des Vereins Pro Rauchfrei e.V. wird eine einfache Möglichkeit geboten, den Ministerpräsidenten eine E-Mail zu schicken. Vielleicht sollte man Politikern wie Herrn Wulff, Herrn Böhmer und Herrn Platzeck noch einmal zeigen, dass die große Mehrheit der Deutschen für ein Rauchverbot ist.
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