Freitag, 7. September 2007

Für Raucher, die aufhören wollen ...

... gibt es der Community rauchfrei-online.de. Sie unterstützt Raucher mit Tipps und Tricks. Wichtig ist die Kommunikation der Teilnehmer untereinander. Ein öffentliches Tagebuch kann geführt werden, in dem die nun rauchfreien Raucher ihre Erfahrungen festhalten können.
Das Projekt unterstützt die Teilnehmer 365 Tage lang. Anschließend bekommen sie eine Urkunde als anerkannten Nichtraucher ausgestellt.

Vielen Dank für den Tipp an Liesl von Qype.

Dienstag, 4. September 2007

Rauchverbot auch bei der S-Bahn?

Zwar gehört die S-Bahn Berlin zur Bahn AG, beim Rauchverbot auf Bahnhöfen scheint man jedoch nicht an einem Strang zu ziehen. Nachdem man in verschiedenen Blogs lesen konnte, dass die Bahn auf ihren Bahnhöfen das Raucher nur noch in mit gelben Linien gekennzeichneten Bereichen erlaubt, bin ich in naiver Weise davon ausgegangen, dass dies auch für die S-Bahnhöfe gilt. Leider weit gefehlt. Am S-Bahnhof Friedrichstr. hat sich bisher nichts geändert und auch am Alex habe ich keine Bereiche erkennen können.

Werde mal bei der S-Bahn nachfragen.

Sonntag, 2. September 2007

Anti-Raucher-Kampagne mit Schockfotos

Raucher immer mehr ins Absatz zu drängen, scheint immer mehr in Mode zu kommen. Wie heute auf Spiegel-Online zu lesen ist, überlegen jetzt auch deutsche Politiker, Schockfotos auf Zigarettenschachteln zu zeigen. Natürlich muss mit deutscher Gründlichkeit noch die ein oder andere Studie über die Wirksamkeit einer solchen Maßnahme durchgeführt werden, aber dann vielleicht ...

Samstag, 1. September 2007

Rauchverbot für Jugendliche

Seit heute gilt nun also endlich das Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen des Bundes, bei der Bahn und für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Bisher habe ich das Rauchverbot noch nicht in der Praxis erleben können, aber in einigen unserer Partner-Blogs kann man schon einige Erfahrungen nachlesen.

Persönlich bin ich mal gespannt, wie das Rauchverbot bei Jugendlichen umgesetzt wird. Bestraft werden sie ja nicht, sollten sie in der Öffentlichkeit rauchen. In einigen Fällen haftet beispielsweise der Wirt eines Restaurants oder einer Kneipe, sollten Jugendliche dort rauchen. Ich vermute, ähnlich läuft es auch in Diskos, womit diese dann wahrscheinlich ab sofort auch "etwas" rauchfreier sein sollten. Nach einer Übergangsphase wird es dann saftige Strafen für die Betreiber geben. Ab nächstem Jahr werden diese dann aber generell rauchfrei sein. Sonst wäre es für Betreiber sicherlich schwierig, das Rauchverbot zu kontrollieren. Rein praktisch stelle ich es mir schwierig vor, einer Gruppe Jugendlicher klar zu machen, dass die Unter-18-Jährigen nicht rauchen dürfen, die anderen aber schon.
Viel interessanter ist jedoch, wie die Gesellschaft generell mit dem Phänomen umgehen wird. Wird das Rauchen von Jugendlichen in der Öffentlichkeit weniger werden? Es wäre wünschenswert, wenn man bedenkt, wie oft man schon Kinder mit nem Glimmstängel im Mund rumlaufen sieht. In der empfohlenen Ausgabe des Sterns stand, dass solche staatlichen Verbote mittel- und langfristig auch in der Gesellschaft akzeptiert wurden.

Mittwoch, 29. August 2007

Der Culinary-Day ist zurück

Nach einer relativ langen Pause findet am Freitag, dem 21.09.2007, wieder ein Culinary-Day statt. Leider diesmal jedoch ohne uns, da am gleichen Tag das Vorbereitungstreffen des Pro-Rauchfrei e.V. stattfindet.
Weitere Informationen gibt es bei Melodic ambience.

Sonntag, 26. August 2007

LobbyControl schickt offenen Brief an die Bundeskanzlerin

In dem Brief wird die Bundeskanzlerin aufgefordert, die Beschäftigung von Lobbyisten in den Bundesministerien zu beenden und alle Informationen über die bisherige Mitarbeit externer Mitarbeiter in den Ministerien offen zu legen.
Da auch der Kampf für ein Rauchverbot in den letzten Monaten und Jahren massiv durch die Arbeit der Lobby-Verbände der Tabakindustrie und auch des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) behindert wurde, unterstütze ich natürlich den Kampf von LobbyControl für ein transparente Politik in Berlin.
Weitere Informationen gibt es hier.

Hundeverbot ja, aber Rauchverbot? (Update)

Auch an der Humboldt-Universität zu Berlin macht man sich Sorgen, um die Gesundheit der Mitarbeiter. Das geht soweit, dass Studenten und Mitarbeitern verboten wird, Haustiere in die Gebäude mitzunehmen. Es könnten sich immerhin Mitarbeiter mit Allergien belästigt fühlen. Das sollte man sicherlich tatsächlich beachten. Merkwürdig nur, dass es dennoch erlaubt ist, überall zu rauchen. Soweit geht der Arbeitsschutz an der HU dann doch nicht.
Ich habe bei der zuständigen Fachreferentin mal nachgefragt. Bin auf die Antwort gespannt. Sicherlich wird man mich auf ein generelles Rauchverbot in Berlin vertrösten.

Wie erwartet, wurde mir mitgeteilt, dass die einzelnen Institute für Rauchverbote zuständig sind. Merkwürdig nur, dass das Hundeverbot wohl so wichtig ist, dass es für alle Institute zentral geregelt werden muss.
Als Student müsste ich mich nun an meine Fachschaft wenden, die dann einen Antrag beim Institutsrat einreichen müsste. Bisher habe ich auf meine Anfrage jedoch keine Antwort bekommen.

Freitag, 17. August 2007

Stern-Artikel

In der aktuellen Ausgabe des Sterns (Nr. 34) gibt es einen sehr interessanten Artikel zum Thema Nichtraucherschutz. Sehr lesenswert! Also mir tuen die Raucher nicht ein bisschen leid, besonders wenn man an die besonders ignoranten Vertreter dieser Randgruppe, wie beispielsweise bei mir auf Arbeit oder im Urlaub, denkt. Und auch ich bemühe mich um eine besonders abstoßende, angeekelte Miene, wenn ich Rauchern begegne. ;-)
Weitere Informationen zum Thema von Stern gibt es hier.

Gefunden via Berlin für Nichtraucher

Nichtraucherstadtplan

Auf den Seiten von "Berlin für Nichtraucher" funktioniert jetzt der Nichtraucher-Stadtplan wieder. In ihm sind alle rauchfreien gastronomischen Einrichtungen Berlins eingetragen. Mir war gar nicht bewusst, dass es in Berlin bereits so viele qualmfreie Lokale gibt.

Samstag, 11. August 2007

Rauchfrei in Paris

Leider gilt das Rauchverbot in Frankreich erst ab 2008 auch für Restaurants, wie wir diese Woche schmerzlich in Paris feststellen musste. Derzeit muss man in Restaurants, Cafes und Bistros noch damit rechnen, vollgequalmt zu werden.
Ein Ausnahme bilden die öffentlichen Verkehrsmittel: In der Metro, in Bussen und im Bahnverkehr herrscht ein komplettes Rauchverbot. In den paar Tagen, die wir dort waren, habe ich auch keine Raucher gesehen, die sich nicht daran gehalten haben.

Leider mussten wir auch wieder feststellen, dass es mit der Rücksicht der Raucher nicht weit her ist. Als wir vom Montmartre das wunderschöne Panorama von Paris in der untergehenden Sonne genossen, setzten sich zwei italienische Touristinnen neben uns. Als sie Anstalten machten, sich Zigaretten anzuzünden, baten wir sie sehr freundlich, doch nicht zu rauchen. Eine Italienerin stand auch sofort auf und wollte woanders hin, die andere erwiderte nur etwas auf Italienisch (wahrscheinlich nichts Freundliches) und blieb sitzen. Unschlüssig, was sie nun tun sollte, setze sich die erste wieder neben uns, sodass wir nun von zwei Seiten eingequalmt wurden. Somit mussten wir flüchten und uns einen anderen Platz suchen.